Flexibler Kalk-Renovierputz

Sind die Fassade oder Innenwände mit den Jahren unansehnlich geworden oder beschädigt, kommt häufig ein Renovierputz zum Einsatz. Immer beliebter sind hierbei Produkte auf Basis des Naturstoffes Kalk. Denn Kalk wirkt sich besonders positiv auf das Raumklima aus. Eine Neuentwicklung punktet zudem auch in praktischer Hinsicht und kann auf nahezu jedem Untergrund ohne aufwendige Vorbereitungsarbeiten angebracht werden. 

Naturbaustoff Kalk

Der Naturbaustoff Kalk besitzt eine hervorragende Diffusionsfähigkeit. Wie ein Schwamm entzieht er der Luft die überschüssige Feuchtigkeit und gibt sie erst nach und nach wieder ab. Das Ergebnis ist ein besonders ausgeglichenes Raumklima, das auch nach längerem Aufenthalt als sehr angenehm empfunden wird. Vor allem Allergiker und sensible Personen wissen diese Eigenschaften sehr zu schätzen. Denn Kalk ist von Natur aus alkalisch und besitzt einen hohen Anfangs-pH-Wert. Dadurch wirkt der Putz desinfizierend und beugt der Schimmelbildung vor. Die Oberfläche des Kalkputzes ist antistatisch. Staub kann sich deshalb schlecht darauf ablagern und die Wände bleiben länger sauber.

Viele Untergründe, hohe Anwendungsvielfalt

Der Rajasil Kalk-Renovierputz punktet mit einem geringen Elastizitätsmodul (E-Modul) und besitzt so eine verminderte Anfälligkeit für Risse. Deshalb kann er ohne aufwendige Vorbereitungsarbeiten auf viele verschiedene Untergründe wie Kalkputz, Lehmputz und Ausfachungen von Fachwerkhäusern aufgetragen werden. Dabei werden alle Anforderungen an die Festigkeit erfüllt. Besonders praktisch: Der Baustoff kann schon in Kleinmengen eingefärbt und so an jede Umgebung individuell angepasst werden. Für den Außenbereich wird wasserabweisender Kalk-Renovierputz (Rajasil KRP WA) verwendet, im Innenbereich Kalk-Renovierputz ohne Wasserabweisung (Rajasil KRP OWA). Beide Varianten gibt es in verschiedenen Körnungen (fein, mittel und grob), sodass sich Sanierer das jeweils passende Produkt aussuchen können. Die Körnungen variieren zwischen 1 mm (fein), 2 mm (mittel) und 4 mm (grob). In dem Kornspektrum variieren auch die Auftragsdicken. Bei großen Körnungen sind auch hohe Putzdicken möglich.

Für die Anwendung muss der Unterputz eben, tragfähig und sauber sein. Größere Schadstellen werden zuerst ausgeglichen. Als Armierungsspachtel kann der Renovierputz direkt auf Beton, planes Mauerwerk oder festen Putz aufgebracht werden. Gegebenenfalls kommt noch ein Armierungsgewebe im oberen Drittel zum Einsatz. Dann wird der Oberputz in dünnen Schichten aufgetragen. Im letzten Schritt wird der Putz mit einer Filzkelle gefilzt (geglättet). Alternativ kann der Oberputz mit der Besenzug-Technik oder mit dem Putzkamm als Ziehputz modelliert und verschönert werden.

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