Studie zur Kostendifferenz zwischen WDVS mit EPS und MW veröffentlicht

Für die Bewertung wurde ein freistehendes Mehrfamilienhaus (MFH) mit 5 Geschossen und 12 Wohneinheiten herangezogen. Das 5. Stockwerk ist als Staffelgeschoss ausgeführt. Betrachtet wurde einmal die Neubausituation, zum anderen die Sanierung dieses Modellgebäudes. Verglichen wurden jeweils geklebte und gedübelte WDVS mit EPS- und MW-Dämmplatten mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/m²K und einer Dämmstoffdicke von 180 mm.

Die Studie kommt für das Modellgebäude in der Neubausituation zu dem Ergebnis, dass durch die zusätzlichen Maßnahmen gegen Brandeinwirkungen von außen ein gedübeltes schwerentflammbares WDVS mit EPS-Dämmstoffen um ca. 15% günstiger ausfällt als ein nichtbrennbares System mit MW-Dämmstoff. Für die Sanierung reduziere sich der Kostenvorteil für ein WDVS mit EPS-Dämmstoffen auf ca. 7%. Betrachtet wurden hier nur die Kosten für die energetische Optimierung, weil bei einer Instandhaltungsmaßnahme viele Kostenarten ohnehin anfallen.

Den gesamten Bauforschungsbericht mit allen zugrunde gelegten Annahmen finden Sie hier zum Download.

Quelle: Industrieverband WerkMörtel e.V., Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V.

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