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ROCKWOOL Sustainability Spotlight 2025: HECK Wall Systems zeigt innovative Wege zur nachhaltigen Fassade

Dresden und ecoCYCLE – zwei Projekte, die demonstrieren, wie Nachhaltigkeit in der Praxis funktioniert

ROCKWOOL hat den Sustainability Spotlight 2025 veröffentlicht – eine Publikation, die konkrete Nachhaltigkeitsprojekte aus dem gesamten Konzern präsentiert. HECK Wall Systems ist gleich mit zwei bedeutenden Beiträgen vertreten und zeigt damit, wie Innovation und Umweltverantwortung zusammenpassen. Die beiden Projekte stehen exemplarisch für unterschiedliche, aber gleich wichtige Ansätze zur nachhaltigen Gestaltung des Bauens.

Intelligente Sanierung statt Abriss: Das Hochhaus in Dresden

Das erste Projekt behandelt die Fassadenertüchtigung eines 14-geschossigen Hochhauses am Pirnaischen Platz in Dresden. Mit 150 Wohnungen und einer Fassadenfläche von etwa 5.200 Quadratmetern stand das Gebäude aus den 1960er-Jahren vor einer typischen Herausforderung: energetische Modernisierung bei minimalen Umweltauswirkungen.

Eigentlich hätte die klassische Vorgehensweise gelautet: Alte Fassade abtragen, kompletter Rückbau, dann neuer Aufbau. Ein aufwendiger, kostspieliger Prozess, der erhebliche Mengen an Bauschutt erzeugt. Wir haben es anders gemacht – mit einem innovativen Ansatz, der zeigt, dass nachhaltiges Bauen nicht immer kompliziert sein muss.

Die Lösung: Gezielte Hinterfüllung mit HECK K+A FILL

Statt die alte Fassade komplett abzutragen, wählte das Team einen cleveren Weg: Mit HECK K+A FILL, einem speziellen Klebemörtel, wurden durch Bohrlöcher gezielt Hohlräume in der bestehenden Hinterfüllung verschlossen und die alte Struktur punktgenau ertüchtigt. Der Mörtel wurde injiziert, um die vorhandene Bausubstanz zu stabilisieren und zu verstärken, ohne sie zu entfernen.

Nach dieser Ertüchtigung der Basis folgte der zweite Schritt: Die neue Fassadendämmung wurde aufgebracht: 120 Millimeter starke Steinwolle, die eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz bringt.

Die Vorteile dieser Herangehensweise

Das Ergebnis spricht für sich: Deutlich weniger Bauschutt und Mischabfälle, überschaubare Kosten für die Sanierung, und ein Gebäude, das energetisch modernisiert ist und weitere Jahrzehnte genutzt werden kann. Die bestehende Bausubstanz wird nicht verschrottet, sondern intelligent weiterentwickelt.

Das ist exakt das, worauf es bei nachhaltiger Sanierung ankommt. Statt neue Ressourcen zu verbrauchen, werden vorhandene Strukturen optimal genutzt. Weniger Rohstoffabbau, weniger Transport, weniger Emissionen – und gleichzeitig ein modernes, energieeffizientes Gebäude.

Gerade in einer Zeit, in der der Bestand von Millionen Gebäuden modernisiert werden muss, zeigt das Dresdner Projekt exemplarisch auf, welches Potenzial in intelligenter Sanierung steckt. Es ist ein Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken.

Rückbaubar von Anfang an: HECK MW ecoCYCLE

Das zweite Projekt adressiert eine noch größere, zukunftsorientierte Frage: Wie sieht eine Fassade aus, die am Ende ihrer Lebensdauer nicht zu Müll wird, sondern zu einer Ressource? Wie kann ein System von Anfang an mit seinem Ende mitdenken?

Die Antwort ist HECK MW ecoCYCLE: ein WDV-System, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch vollständig rückbaubar und sortenrein trennbar ist. Entwickelt wurde das innovative System von Joachim Pöcking (Produktmanager) und Sven Sorge (Vorführtechniker), die gemeinsam einen neuen Standard für kreislauffähige Fassadensysteme setzen.

Das Besondere am ecoCYCLE-System ist das Konzept, das dahintersteckt: Es wurde nicht nachträglich für Rückbau optimiert, sondern von Anfang an wurde mit dieser Frage geplant. Jede Komponente und jede Verklebung wurde so gestaltet, dass es am Ende der Lebensdauer wieder sortenrein getrennt werden kann.

Das bedeutet in der Praxis, dass alle Komponenten, also Mineralwolle, Klebstoffe und Beschichtungen sich am Ende des Lebenszyklus sortenrein trennen lassen und in neue Projekte überführen. Keine Mischabfälle, keine Deponiemengen, sondern eine echte Kreislaufwirtschaft in der Fassade.

Das Zusammenwirken von Strategie und Praxis

Was macht die Zusammenarbeit zwischen Pöcking und Sorge so wertvoll? Joachim Pöcking bringt als Produktmanager die strategische Vision mit – die Frage, wohin sich die Branche entwickeln muss, welche Anforderungen die Zukunft stellt. Er denkt in Trends, in Markentwicklung, in langfristigen Lösungen.

Sven Sorge wiederum bringt als Vorführtechniker die praktische Expertise mit – das Wissen aus Hunderten von Baustellen, die Erkenntnis, wie Systeme wirklich verarbeitet werden, wo die Herausforderungen liegen. Er kennt die Realität des Handwerks aus erster Hand.

Diese Kombination ist entscheidend. Denn es hilft nichts, wenn eine Idee theoretisch brillant ist, aber auf der Baustelle nicht funktioniert. Ebenso wenig, wenn eine Lösung praktisch machbar ist, aber zukunftsblind. Bei ecoCYCLE ist beides gelungen: Ein System, das von Anfang an mit dem Rückbau mitgedacht wurde, das aber auch handwerklich funktioniert und technisch überzeugt.

Technische Exzellenz ohne Kompromisse

Das ist das Wichtigste: ecoCYCLE macht keine Kompromisse bei der Performance. Die Mineralwolle-Komponenten liefern hervorragende Wärmedämmeigenschaften. Der Brandschutz ist erstklassig. Die Verarbeitung ist bewährt und zuverlässig.

Hier zeigt sich die Stärke dieser Entwicklung: Weder der Produktmanager noch der Techniker hätten akzeptiert, dass das System technisch schwächer wird, um nachhaltiger zu sein. Das Ergebnis ist ein System, das technisch exzellent UND ökologisch vorbildlich ist. Nachhaltigkeit und Leistung sind hier keine Gegensätze – sie bilden eine Einheit.

 

Zwei Perspektiven, ein übergeordnetes Ziel

Die beiden Projekte illustrieren unterschiedliche, aber gleich wichtige Perspektiven auf Nachhaltigkeit im Bauen:

  • Dresden: Intelligente Sanierung des Gebäudebestands, Weitentwicklung statt Abriss
  • ecoCYCLE: Rückbaubare Systemlösungen für Neubauten, mit dem Ende mitdenken

Zusammen erzählen sie eine wichtige Geschichte: Nachhaltigkeit im Bauen funktioniert nicht auf einer einzigen Ebene – sie muss auf mehreren gleichzeitig funktionieren. Es geht darum, bestehende Gebäude besser zu sanieren UND neue Gebäude so zu bauen, dass sie am Ende ihrer Lebensdauer nicht zu Müll werden.

Beide Ansätze sind notwendig. Beide sind heute bereits machbar. Und beide zeigen, dass nachhaltige Innovation und technische Exzellenz keine Gegensätze sind – sondern sich gegenseitig verstärken.

Was diese Projekte bedeuten

Für HECK Wall Systems sind diese beiden Beiträge im Sustainability Spotlight 2025 ein wichtiges Signal: Das Unternehmen ist nicht nur in Einzelprojekten aktiv, sondern verfolgt einen umfassenden Ansatz zur Nachhaltigkeit. Von der intelligenten Sanierung des Bestands bis zur Entwicklung neuer, zirkulärer Systeme – wir zeigen, wie Nachhaltigkeit konkret wird.

Mehr zum Sustainability Spotlight 2025

Der ROCKWOOL Sustainability Spotlight 2025 präsentiert noch weitere Projekte und Initiativen aus dem Konzern. Zusammen mit dem ausführlichen ROCKWOOL Sustainability Report 2025 bietet die Publikation umfassende Einblicke in die Nachhaltigkeitsstrategie und deren praktische Umsetzung – von der Produktentwicklung über Ressourcenmanagement bis hin zu konkreten Anwendungen auf Baustellen.

Beide Dokumente sind online unter Sustainability Spotlight 2025 verfügbar und laden zum Selberlesen ein – für alle, die wissen möchten, wie ROCKWOOL und seine Marken die Bauwirtschaft nachhaltiger gestalten. Die Sustainability Spotlight zeigt: Es geht nicht nur um große Versprechen, sondern um konkrete, funktionierende Lösungen, die bereits heute einen Unterschied machen.

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