Da brennt nichts an

Steinwolle-Wärmedämmung braucht keinen Brandriegel

Die Anforderungen an den Gebäudebrandschutz steigen weiter. Betroffen sind vor allem mehrgeschossige Häuser. Bei Wärmedämmverbundsystemen aus Polystyrol (EPS) schreibt der Gesetzgeber den Einsatz von Brandriegeln vor, um eine stockwerkübergreifende Brandausbreitung zu verhindern.

Jedoch kann dies aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften von EPS-Dämmplatten und den aus Steinwolle gefertigten Brandriegeln zur Bildung von Wärmebrücken führen. Dämmt man dagegen die komplette Fassade mit nichtbrennbarer Steinwolle, kann auf Brandriegel verzichtet werden.

Brandsicher

Steinwolledämmstoffe sind nicht brennbar (Euroklasse A1 nach DIN EN 13501-1 bzw. Baustoffklasse A1 nach DIN 4102-1), mit einem Schmelzpunkt von über 1.000 °C für den Einsatz in klassifizierten Brandschutz-Konstruktionen geeignet und tragen aktiv zum vorbeugenden baulichen Brandschutz bei. Gebäudeteile, die mit Steinwolle gedämmt sind, hemmen im Brandfall die Ausbreitung der Flammen. Zudem verfügen Steinwolle-Dämmplatten über eine für die Schallabsorption ideale offenporige Struktur und verbessern somit den Schallschutz.

Videoclip Brandschutz: Sicher dämmen mit Steinwolle


Brandschutzkonstruktive Maßnahmen in schwer entflammbaren WDVS mit EPS-Dämmstoffen bis zu einer Dämmstoffdicke von 360 mm

Gültig für folgende HECK WDVS Zulassungen:

  • Z-33.41-90 HECK EPS geklebt
  • Z-33.42-282 HECK EPS-M
  • Z-33.43-281 HECK EPS geklebt und gedübelt
  • Z-33.46-413 HECK Keramik EPS
  • Z-33.47-1027 HECK EPS geklebt Plattenwerkstoffe im Holzbau
  • Z-33.49-1505 Aufgedoppelte WDVS

Die entsprechenden Zulassungen und Ergänzungen finden Sie im MehrWert-Login dieser Website unter "Zulassungen".