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13.05.2015 14:53

Konformitätsnachweis wird zur Übereinstimmungs-Erklärung

Bei den aktuell neu ausgestellten oder verlängerten Zulassungen findet man auf der letzten Seite der bauaufsichtlichen Zulassung eine Übereinstimmungserklärung anstatt des bisherigen Konformitätsnachweises. Dies ist ein Nachweis im Sinne des §22 (3) MBO und ist, wie bisher schon beim Konformitätsnachweis üblich, nach der Fertigstellung des WDVS vom Unternehmer (Fachpersonal der ausführenden Firma) auszufüllen und dem Bauherrn (Auftraggeber) zu übergeben.

Mit Ausfüllen und Unterzeichnen der Erklärung bestätigt der ausführende Fachhandwerker gegenüber dem Auftraggeber die Übereinstimmung des errichteten Gewerkes mit der entsprechenden Zulassung. Leider wird die Übereinstimmungserklärung (früher Konformitätserklärung) in der Praxis von vielen Auftragnehmern nicht ernst genug genommen. Dies führt in den meisten Fällen von strittigen Auseinandersetzungen zu einer Benachteiligung des Fachhandwerks.

TIPP: Alle aktuellen AbZ (Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen) von HECK finden Sie in unserem geschützten MehrWert-Login auf unserer Internetseite und können diese bequem im PDF-Format herunterladen.

Fachunternehmererklärung zusätzlich nötig

Seit dem Inkrafttreten der EnEV 2009 besteht gemäß § 26a die Verpflichtung zur Unterzeichnung einer Fachunternehmererklärung, mit welcher der ausführende Handwerksbetrieb gegenüber dem Bauherren bestätigt, dass die Arbeiten nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie unter Beachtung von Anhang 3 der EnEV 2009 durchgeführt wurden. Diese muss an den Eigentümer des Gebäudes (zumeist auch Auftraggeber) mit dem Hinweis übergeben werden, dass eine Aufbewahrungsfrist von mindestens fünf Jahren besteht (§ 26a Abs. 2 EnEV 2009). Dies ergänzt die in der bauaufsichtlichen Zulassung geforderte Unterschrift des Übereinstimmungsnachweises. Beide Dokumente müssen deshalb vom Fachunternehmer mit entsprechender Sorgfalt behandelt werden.

Download Fachunternehmererklärung


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