
01.11.2009

Noch immer hält sich der Irrglaube, das ein Haus mit moderner Wärmedämmung nicht mehr atmen kann. Quack! Denn eine Hauswand - egal ob mit oder ohne Wärmedämmung - muss sogar luftdicht sein (DIN 4108). Nur 2 Prozent der Raumluft entweichen durch die Hauswand. Gegen dicke Luft hilft also nur eins: Lüften!
Eine Wand kann nicht atmen
Gerade einmal zwei Prozent der Luftfeuchtigkeit könnten über die Wand diffundieren. Die restlichen 98 Prozent müssen über das Lüftungsverhalten abgeführt werden. Hier ein Beispiel: In einem Schlafzimmer fallen in der Nacht fünf Liter an Feuchtigkeit an, das heißt es können nur 100ml über die Wand abtransportiert werden. Die restlichen 4,9 Liter müssen durch ordentliches Stoßlüften erfolgen. Tipp: Mindestens dreimal am Tag für fünf Minuten Stoßlüften. Das bringt frische und unverbrauchte Luft in die Lebensräume und die Wand kühlt im Gegensatz zur Kipptechnik nicht aus.
Eine Wand muss nach DIN sogar luftdicht sein
Nach der DIN 4108 ist es sogar Ziel, dass eine Wand luftdicht ist. Denn jede Undichtheit bedeutet, dass die Wärme und somit Energie über die Wände verloren geht. Bei den heutigen Energiepreise kann es sich doch keiner mehr leisten für die Nachbarschaft zu heizen, oder doch?
Die Bautechnik hat sich geändert – wir unser Nutzungsverhalten nicht!
Hohe Energiekosten verführen dazu, wenig zu heizen, und gelüftet wird oft kaum noch, weil man ja die gedämmte Warme Wohnung nicht auskühlen will. Frühe hatten Fenster oder Dachstuhlkonstruktionen noch jede Menge Schlupflöcher, durch die bisweilen der Wind pfiff. Sie erinnern sich bestimmt noch an die bunten Fenster- und Türschlangen aus Stoff, welche wegen der Zugluft an den Fenstern und Türen bei den Großeltern in kalten Jahreszeiten gelegt wurden. Hier fand eine ungewünschte Zirkulation statt, die sich aufgrund der Energiepreisen heute keine mehr leisten kann oder will. Die Lösung: Mindestens dreimal am Tag für fünf Minuten Stoßlüften. Das bringt frische und unverbrauchte Luft in die Lebensräume und die Wand kühlt im Gegensatz zur Kipptechnik nicht aus.
Wärmedämmung verursacht dicke Luft? Schluss mit diesem Dämm-Mythos!
Die Enthüllung des Dämm-Mythos #4 erfolgt am 1. Dezember 2009. Insgesamt werden sechs Dämm-Mythen aufgelöst und widerlegt, um endlich den Vorurteilen auf dem Markt entgegenzutreten.
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</textbox><wrap type="square"></wrap></shape> Wärmedämmung verursacht dicke Luft? QUACK!
Noch immer hält sich der Irrglaube, das ein Haus mit moderner Wärmedämmung nicht mehr atmen kann. Quack! Denn eine Hauswand - egal ob mit oder ohne Wärmedämmung - muss sogar luftdicht sein (DIN 4108). Nur 2 Prozent der Raumluft entweichen durch die Hauswand. Gegen dicke Luft hilft also nur eins: Lüften!
Eine Wand kann nicht atmen
Gerade einmal zwei Prozent der Luftfeuchtigkeit könnten über die Wand diffundieren. Die restlichen 98 Prozent müssen über das Lüftungsverhalten abgeführt werden. Hier ein Beispiel: In einem Schlafzimmer fallen in der Nacht fünf Liter an Feuchtigkeit an, das heißt es können nur 100ml über die Wand abtransportiert werden. Die restlichen 4,9 Liter müssen durch ordentliches Stoßlüften erfolgen. Tipp: Mindestens dreimal am Tag für fünf Minuten Stoßlüften. Das bringt frische und unverbrauchte Luft in die Lebensräume und die Wand kühlt im Gegensatz zur Kipptechnik nicht aus.
Eine Wand muss nach DIN sogar luftdicht sein
Nach der DIN 4108 ist es sogar Ziel, dass eine Wand luftdicht ist. Denn jede Undichtheit bedeutet, dass die Wärme und somit Energie über die Wände verloren geht. Bei den heutigen Energiepreise kann es sich doch keiner mehr leisten für die Nachbarschaft zu heizen, oder doch?
Die Bautechnik hat sich geändert – wir unser Nutzungsverhalten nicht!
Hohe Energiekosten verführen dazu, wenig zu heizen, und gelüftet wird oft kaum noch, weil man ja die gedämmte Warme Wohnung nicht auskühlen will. Frühe hatten Fenster oder Dachstuhlkonstruktionen noch jede Menge Schlupflöcher, durch die bisweilen der Wind pfiff. Sie erinnern sich bestimmt noch an die bunten Fenster- und Türschlangen aus Stoff, welche wegen der Zugluft an den Fenstern und Türen bei den Großeltern in kalten Jahreszeiten gelegt wurden. Hier fand eine ungewünschte Zirkulation statt, die sich aufgrund der Energiepreisen heute keine mehr leisten kann oder will. Die Lösung: Mindestens dreimal am Tag für fünf Minuten Stoßlüften. Das bringt frische und unverbrauchte Luft in die Lebensräume und die Wand kühlt im Gegensatz zur Kipptechnik nicht aus.
Wärmedämmung verursacht dicke Luft? Schluss mit diesem Dämm-Mythos!
Die Enthüllung des Dämm-Mythos #4 erfolgt am 1. Dezember 2009. Insgesamt werden sechs Dämm-Mythen aufgelöst und widerlegt, um endlich den Vorurteilen auf dem Markt entgegenzutreten.
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